Gesellschaft | Smartphones werden gemäss Studie immer mehr für Geldgeschäfte genutzt
Geldausgeben per Smartphone ist salonfähig geworden
Hierzulande wird das Smartphone im Vergleich zum Ausland für Geldgeschäfte immer noch zurückhaltend eingesetzt. Trotzdem nutzen immer mehr Menschen in der Schweiz das Mobiltelefon für den Einkauf, das Bezahlen und für Überweisungen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte zum Einkaufsverhalten.
Konkret kommt das Smartphone bereits bei 59 Prozent zum Einsatz, um Waren einzukaufen. Weiter 40 Prozent lösen damit Fahrkarten und 27 Prozent begleichen damit ihren Einkauf an der Ladentheke. Dies ergab das am Mittwoch veröffentlichte «Mobile Consumer Survey» von Deloitte.
Auch zur Erledigung von Bankgeschäften gilt das Smartphone als beliebt. Gut zwei Drittel wickeln Finanzangelegenheiten «mindestens gelegentlich» per Smartphone ab, hiess es weiter. Im internationalen Vergleich seien in der Schweiz wohnhafte Personen aber immer noch zurückhaltend.
Im Vergleich zu Nachbarländern wie Frankreich und Deutschland, nutzen hierzulande zwar mehr Menschen das Smartphone für die Einkäufe an der Ladentheke, im globalen Schnitt seien es aber deutlich weniger als etwa in China, wo jedoch nur Menschen in urbanen Gebieten befragt wurden, wie Deloitte festhielt.
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